Wie arbeiten Zivilgesellschaft und Bundeswehr im Ernstfall zusammen – und wie bereitet man sich gemeinsam darauf vor? Genau darüber haben Mirko Knappe und Jan Syré (beide BUVUS) mit dem Kommandeur des Landeskommandos Hamburg, Kapitän zur See Kurt Leonards, gesprochen.
Im Zentrum des Austauschs standen drei Themenfelder, in denen zivile und militärische Planung heute eng ineinandergreifen:
- Die Koordination im Katastrophenschutz zwischen Bundeswehr, Feuerwehr, THW, Polizei und weiteren zivilen Akteuren
- Host Nation Support, also die Unterstützung alliierter Streitkräfte bei Transit, Unterbringung und Versorgung durch zivile Infrastruktur
- die Umsetzung nationaler Verteidigungspläne, allen voran der Operationsplan Deutschland, der Hamburg als Drehscheibe für Truppen- und Materialbewegungen vorsieht.
Wie konkret diese Zusammenarbeit inzwischen geübt wird, zeigt die Heimatschutzübung „Red Storm», die unter Führung von Kapitän zur See Leonards in Hamburg durchgeführt wurde – mit hunderten Soldatinnen und Soldaten sowie rund 60 zivilen Organisationen und Unternehmen. Vom 24. bis 26. September 2026 folgt mit „Red Storm Charlie» die nächste, noch umfangreichere Auflage.
Für den BUVUS ist ein solcher Termin beim Landeskommando ein wichtiger Baustein unserer Arbeit: Er zeigt, wie zivile Kompetenz – von Verbänden über Unternehmen bis zu Rettungsorganisationen – Teil der gesamtgesellschaftlichen Verteidigung wird. Wir bedanken uns bei Kapitän zur See Leonards für den offenen Austausch und die Einblicke in die Arbeit des Landeskommandos.
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