Erster Forschungsstützpunkt kommt nach Rotenburg an der Wümme

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Erster norddeutscher Forschungsstützpunkt für die unbemannte Luftfahrt kommt nach Rotenburg an der Wümme

Rotenburg an der Wümme/Hamburg, 28. Januar 2016 – Gute Nachrichten für die Drohnen-Technologie im Norden: Der Bundesverband für unbemannte Systeme (BUVUS) richtet gemeinsam mit der Flugplatz Rotenburg Wümme GmbH einen Forschungsstützpunkt ein. Auf dem Verkehrslandeplatz zwischen Hamburg und Bremen wird erstmalig in der Region ein Stützpunkt gegründet, der der Weiterentwicklung des Drohnen-Einsatzes für gewerbliche und zivile Zwecke dienen soll. Die Schirmherrschaft übernimmt der Bürgermeister der Stadt, Andreas Weber.

Überregionaler Forschungsstützpunkt

„Unbemannte Technologie muss gestärkt werden und bedarf einer konsequenten, überregionalen Forschung“, so Jan Hesselbarth, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes für unbemannte Systeme. Auch Bürgermeister Andreas Weber zeigt sich überzeugt von der Technologie und dem Vorhaben: „Für uns alle wird dieser Forschungsstützpunkt eine gute Möglichkeit werden, an einem Entwicklungsprozess zu partizipieren und die Technologie transparent zu erforschen“, unterstreicht der Schirmherr. „Insbesondere für den Einsatz klein-dimensionierter Multicopter bietet der Rotenburger Flugplatz gute Voraussetzungen.“

Forschungsschwerpunkt Luft

Forschungs-Schwerpunkte werden in den Bereichen Integration, Verfahren, Sicherheit, Technologie und Luftraum liegen. Wissenschaftlicher Partner ist das Institut für unbemannte Systeme in der NBS Northern Business School in Hamburg.

Für den Flugbetrieb in Rotenburg an der Wümme ändert sich dadurch nichts. Erste Projekte werden nach der offiziellen Eröffnung anlaufen. Werner Meyer, einer der beiden Geschäftsführer des Flugplatzes: „Der Einsatz von Drohnen wird sich vor allem in einem Gewichtsbereich unter 25 Kilogramm abspielen“. Somit entsteht keine zusätzliche Lärmbelastung für die Anwohner. Die Kooperationspartner arbeiten derzeit einen umfassenden Vertrag aus, der auch Sicherheitsaspekte berücksichtigt.

Eingebunden in ein Forschungsnetzwerk

Der Forschungsstützpunkt ist Teil eines Netzwerkes. So konnten bereits erste Verbindungen zu einem weiteren Stützpunkt in der Nähe von Berlin aufgenommen werden. Dort stehen die Forstwirtschaft, die Jagd sowie die medizinische Versorgung und Rettung per Drohne zu Land und in der Luft im Fokus.

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